Sonntag, 28. Juli 2013

Eine klare Ansage von Ägyptern an die Deutsche Regierung !!!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Westerwelle,

im Namen vieler Ägypter, möchten wir - Absolventen der Deutschen Schulen in Ägypten - hiermit unserer tiefen Enttäuschung über Ihre unverständliche Reaktion auf das aktuelle Geschehen in Ägypten Ausdruck verleihen.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass wir mit dem Besuch deutscher Schulen in den Genuss eines großen Ausbildungs- und Bildungsprivilegs gekommen sind. Uns war es gegönnt, Deutschland nicht wie einem fremden Land mit fremder Kultur zu begegnen, sondern es uns, neben unserer ägyptischen Heimat, als Lebens- und Kulturraum zu erschließen, in dem nicht allein unsere intellektuelle Fähigkeiten, sondern auch unsere sittliche Entwicklung gefördert wurde. 

Wir haben gute Kenntnisse von deutscher Geschichte und Kultur erworben und sind zu promovierten und habilitierten Fachkräften in deutscher Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Volkskunde sowie in unterschiedlichsten Bereichen der Natur- und Sozialwissenschaften herangewachsen. Für diese Bereicherung sind wir dankbar und wir nehmen den damit einhergehenden Auftrag, Multiplikatoren des erworbenen Wissens zu sein, sehr ernst, wie es unsere Lebensläufe (inklusive der Verleihung des deutschen Verdienstkreuzes an zwei Mitgliedern unserer Gruppe) beweisen. Wir nehmen aber auch die sittlichen Grundsätze ernst, die uns im Rahmen unserer Erziehung an deutschen Schulen von unseren ägyptischen und deutschen Lehrern vermittelt worden sind. Dazu gehören: der Respekt der Gebote der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit, der Toleranz und – aus der Geschichte lernend - des solidarischen Handelns, um Machtmissbrauch im Großen und Kleinen zu vereiteln. Auf Deutschland schauten wir wie auf eine vorbildliche Gesellschaft, in der diese Grundsätze verwirklicht wurden.

Jetzt können wir nicht verstehen und wir wollen es nicht glauben, dass ein liberales Deutschland nun einem faschistischen und terroristischen Regime wie das, welches die Moslem-Bruderschaft in Ägypten zu etablieren begann, beisteht. Unter der Herrschaft des abgesetzten Präsidenten Morsi und seines politischen Klans hat die große Mehrheit der ägyptischen Bevölkerung jenseits des erträglichen Maßes gelitten, wobei dieses Leid der Außenwelt bekannt gewesen ist und von den internationalen Medien im Laufe des vergangenen Jahres reichlich dargestellt worden war. 

Sie beziehen den Standpunkt, dass der abgesetzte Präsident Morsi, der „erste frei gewählte Präsident Ägyptens“ sei und deshalb das Recht habe, an der Macht zu bleiben, bis die nächsten Wahlen stattfinden. Sie bezeichnen die Manifestation des politischen Willens eines ganzen Volkes, das sich gegen ein faschistisches Regime gewehrt hat und seinem Willen eine historisch einmalige Ausdrucksform verliehen hat, indem 30 Millionen friedliche Demonstranten auf die Straße gingen, um die Beendigung der Gewaltherrschaft der Moslem-Brüder zu fordern, als „Militär-Coup“ und Verstoß gegen die demokratischen Prinzipien; und Sie stellen sich auf die Seite des Morsi-Regimes doch wir nehmen uns die Freiheit, als Bewunder/-innen deutscher Errungenschaften im Bereich der liberalen Organisation von gesellschaftlichem und politischem Zusammenleben, Ihnen hiermit klar zu machen, dass Sie dadurch die ägyptische Bevölkerung insgesamt aufs Tiefste verletzen und beleidigen. Unsere Armee hat den ausdrücklichen Wunsch des Volkes respektiert; die Armee möge es vor den unmenschlichen Verdrängungspraktiken der Faschisten im religiösen Gewand schützen. 

Sollten Sie aufgrund von Unkenntnis der Wirklichkeit Partei für das Morsi-Regime ergreifen, dann seien Sie an die im Anhang zu diesem Scheiben aufgeführten Fakten erinnert.

Wir würden Sie darum bitten Ägypten vor Ihren falschen Einschätzungen und Vorurteilen zu verschonen und sich, als Verantwortliche für die Politik eines großen Landes wie Deutschland, erst sachkundig zu machen, bevor Sie Ihre Standpunkte beziehen. Ist Hitler nicht auch auf demokratischem Weg an die Macht gekommen und wäre Deutschland und der Welt nicht sehr viel Leid erspart geblieben, wenn das deutsche Volk gegen ihn rebelliert und die deutsche Armee gegen ihn „geputscht“ hätte, als es sich zeigte, was der Faschismus in Wirklichkeit geplant hätte?

Morsi maßschneiderte eine auf ihn zugeschnitteneVerfassung und riss die drei Gewalten sowie die Führung der Armee an sich, er schloss alle politischen Kräfte des Landes, die nicht der Moslem-Bruderschaft angehören, aus dem öffentlichen Leben aus: Ihnen wurde jede Beteiligung an Entscheidungsmechanismen verwehrt und sie wurden zu zig-Tausenden aus dem staatlichen Verwaltungsapparat entfernt und durch Anhänger der Moslem-Bruderschaft ersetzt.

Mit seinen Reden hat er nicht die ägyptische Bevölkerung, sondern nur seine „Familie und Sippschaft“ angesprochen. „Andersgläubige“, worunter nicht nur die Kopten, sondern auch die ägyptischen Schiiten zu verstehen sind, wurden durch öffentliche Hetzpredigten der geistlichen Führer der Moslem-Bruderschaft, die von Morsi auch öffentlich geduldet wurden, zu „Feinden des Islams“ erklärt, deren Tötung genehmigt ist. Eine dreitausendjährige Geschichte des friedlichen Zusammenlebens von Anhängern verschiedener Konfessionen in Ägypten wurde damit beendet. Die Massaker an Kopten und Schiiten und die Brandstiftung an Kirchen, Mausoleen, Häusern und Geschäften haben in Ägypten begonnen. Der Westen und Deutschland sehen dabei zu und bezeichnen die Rebellion eines ganzen Volkes gegen diese Verhältnisse als „Militärputsch“ und „Vergehen gegen die Demokratie“. Damit pervertieren Sie den Grundwert der Demokratie!

Morsi hatte in seiner Antrittsrede der ägyptischen Bevölkerung zugesichert, dass er sein Amt niederlegen würde, wenn nur 100 Bürger gegen ihn protestieren würden. Am 30. Juni dieses Jahres sind mindestens 33 Millionen Bürgerinnen und Bürger auf die Straße gegangen, zuzüglich weiterer 15 Millionen, die vor ihren Häusern standen, um seinen Rücktritt zu fordern. Das Volk, das die Quelle der demokratischen Legitimität darstellt, hat zum Ausdruck gebracht, dass es nicht drei weitere Jahre dieser Herrschaft unterworfen sein will, um eine Wahlfrist einzuhalten, mit der ihm eine neue gefälschte und betrügerische Wahl-Prozedur beschert wird. 

Morsi antwortete auf die Forderung der Bevölkerung mit einer Rede, in der er inner-halb von 50 Minuten 198 Mal bestätigte, dass er der rechtmäßige Präsident sei und dass er nicht zurücktreten würde.Er gab zudem Anweisungen an seine Anhänger, dass sie unter Anwendung von Gewalt gegen diese "Ungläubigen" vorgehen sollen, die seinen Rücktritt fordern. Er ließ Tausende von bewaffneten Djihadisten aus dem Sinai nach Kairo und anderen Ballungszentren bringen, um die Bevölkerung zu terrorisieren und die Bewegung gegen sein Regime niederzuschlagen. Sie sollen Bomben legen, Infrastruktur zerstören, töten, wobei die Moslem-Bruderschaft offiziell erklärt, dass all dies aufhören würde, sobald Morsi wieder als Präsident eingesetzt wird.

Wir sind in Anbetracht all dessen zutiefst schockiert und enttäuscht, dass Sie - als Verantwortliche für die Politik eines Landes, das wir als unsere zweite Hei-mat betrachten und zu dem wir, wie gesagt, nicht nur in technologischer, son-dern auch sittlicher Hinsicht aufschauen - Äußerungen bezüglich des Gesche-hens in Ägypten offiziell verlautbaren lassen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Sie für das faschistische Gewalt-Regime der Moslem-Bruderschaft und ge-gen die für ihre Rechte auf friedlichem Weg kämpfende ägyptische Bevölkerung Partei ergreifen. Dass Sie es aus Unwissenheit um die Wirklichkeit in Ägypten tun, nehmen wir nicht an. Tun Sie es aus Loyalität zu ihren westlichen Alliierten, dann ist es klar, dass die deutsche Regierung internationalem Druck ausgesetzt ist, dem sie in dieser Form nachgeben muss. Genau das aber beklagen wir, die auf die Moral der deutschen Politik gesetzt haben.

Mit besten Grüßen,

Anhang zum Schreiben an die deutsche Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkl und an den deutschen Außenminister, Herrn Guido Westerwelle

1. Die Wahlen von 2012 waren nicht „demokratisch":

Morsi ist nicht auf „demokratischem Weg“ gewählt worden. Die Moslem-Bruderschaft hat die Wahllisten gefälscht. Die Mitglieder ihrer Partei verfügten über mehrere Wahlzettel. In einem Fall wurde ein Mitglied mit 60 Wahlzetteln verhaftet, die in verschiedenen Wahllokalen verwendet werden sollten. Die Wahlperiode wurde in die Länge gezogen, um Zeit für die Umsetzung dieses Fälschungsplans zu gewinnen.
Die von der Moslem-Bruderschaft kontrollierte Staatsdruckerei stellte Hunderttausende Wahlzettel aus, die den Morsi-Anhängern ausgehändigt wurden, um diese die Wahlurnen damit zu stopfen.
Die Morsi-Gegner, vor Allem die Kopten, wurden daran gehindert, sich an den Wahlen zu beteiligen. Ihnen wurde angedroht, ihre Kinder zu ermorden und ihre Häuser und Geschäfte niederzubrennen, falls sie sich an den Wahlen beteiligen sollten.
Das Gesetz schreibt in Ägypten vor, dass die Wahllokale von Richtern beaufsichtigt werden. Die Richter haben es aber abgelehnt, diese Funktion wahrzunehmen, da die Moslem-Brüder sich vor den Wahllokalen zusammengerottet haben und die Wähler eingeschüchtert bzw. gezwungen haben, für Morsi zu stimmen.
Abgesehen von der Drohung mit Gewalt haben die Morsi-Anhänger unendlich lange Warteschlangen vor den Wahllokalen organisiert, die durch langsame Bewegung den Wahlprozess behindert haben. Es gab manchmal Wartezeiten von über zehn Stunden, die dazu geführt haben, dass viele Wähler auf ihr Wahlrecht verzichten mussten.
Es wurde auf gerichtlicher Ebene und vor der Absetzung Morsis, festgestellt, dass General Chafiq die Präsidentschaftswahlen gewonnen hatte. Die Moslem-Brüder hatten jedoch gedroht, das Land in „Feuer und Blut“ zu setzen, falls Morsi nicht als Gewinner aus den Wahlen hervorgehen sollte. Die Armee hat aus Furcht vor einem Blutbad und unter dem Druck der USA, die im politischen Islam der Moslem-Bruderschaft einen Stabilisierungsfaktor in der Nahost-Region sieht, nachgegeben und ihn zum Sieger erklärt.
Die Parlamentswahlen sind wegen der gleichen Betrugspraktiken durch die Justiz annulliert und die Nationalversammlung aufgelöst worden.
An dem Tag, an dem das oberste Verfassungsgericht seine Entscheidung über die Gültigkeit der von Morsi modifizierten Verfassung fällen sollte, wurde das Gerichtsgebäude von bezahlten Islamisten-Horden umzingelt und wurden die Richter daran gehindert, dort zu tagen.

2. „Islamische Gesetze“ seit der Wahl Morsis:

Seit der Wahl Morsis zum Präsidenten haben die Mitglieder der aufgelösten Nationalversammlung folgende Gesetztexte vorgeschlagen:

Ein Gesetz zur Aufhebung des Mindestalters für Eheschließung, um die Verehelichung von minderjährigen Mädchen und Kindern zu ermöglichen – mit der Begründung, dass der Prophet Mohammad seine Frau Aicha heiratete, als sie neun Jahre alt war.

Ein Gesetz zur Abschaffung der allgemeinen kostenlosen Schulpflicht –mit der Begründung, dass es keinen Bedarf an Schulen gibt und dass der Prophet Mohammad ein Analphabet gewesen sei. 

3. Erlaubnis von Gewalt gegen Kopten und islamische „Abweichler“:

Hunderte von koptischen Mädchen und jungen Frauen wurden von Islamisten entführt, zum Islam zwangsbekehrt und mit Moslems zwangsverheiratet.

Regelmäßig werden Massaker gegen Kopten organisiert, Kirchen sowie Geschäfte und Häuser von Kopten niedergebrannt in einem Land mit einer Jahrhunderte alten Tradition des konfessionellen friedlichen Zusammenlebens.

Die Morsi-Anhänger verbreiten ungestraft den Terror in Ägypten : In den Zeitungen wird täglich über die Ermordung von Paaren auf der Straße berichtet, die nicht nachweisen konnten, dass sie verwandt oder in einem « Shari’a-Verhältnis » zu einander stehen, kleine Mädchen, deren Haare in der Schule geschoren werden, weil sie ohne Kopfbedeckung laufen.

4. Morsi tritt ägyptisches Territorium ab:

Morsi und seine Anhänger haben den Djihadisten von AQMI und Hamas den Sinai überlassen (auf amerikanischen Karten ist das Gebiet rot gestrichelt, womit signalisiert wird, dass es nicht mehr zum ägyptischen Souveränitätsbereich gehört), wobei er als Gegenleistung auf ihre Unterstützung zählt, im Falle dass ihm der Absturz droht. Für eine weitere Gegenleistung seitens der „großen Spieler“ in dieser Region im Sinne der Unterstützung seiner Macht-Position stimmte er dem letzten Plan für die Lösung des Nahost-Konflikts zu: Alle Palästinenser sollen nach Sinai verlagert werden und auf diesem von Ägypten abgetretenen Gebiet einen von Israel unabhängigen Staat bilden. Deswegen wurde der (nun für ungültig erklärte) Verfassung ein Artikel von Morsi hinzugefügt, mit welchem dem Präsidenten erlaubt wird, Teile des nationalen Territoriums an einen beliebigen Käufer, inklusive ausländischer Mächte, zu verkaufen – ein Verfassungsartikel zur Begründung und Rechtfertigung von Hochverrat.

5. Morsi ernennt islamischen Terroristen zum Gouverneur von Luxor…

Morsi ernannte zum Gouverneur der „Touristen-Region“ Luxor ein Mitglied der terroristischen Vereinigung, die 62 europäische Touristen vor dem Hatschepsut-Tempel in Luxor 1997 ermordete. Zum „Kultur-Minister“ ernannte er einen Islamisten, der die Kairoer Oper schloss, die Ballet-Tanz in Ägypten verbot und die Produktion von Fernsehserien „ohne Schauspielerinnen“ anordnete.

6. ….und ruiniert die ägyptische Wirtschaft:

Der Zusammenbruch der Tourismus-Industrie, der Haupteinnahmequelle Ägyptens, die Liquidierung der Kultur, die Drohung mit der Auslöschung der « heidnischen pharaonischen Vergangenheit » Ägyptens sind nicht allein die Erscheinungen, die das Entsetzen in der ägyptischen Bevölkerung auslösen. Das Morsi-Regime hat die ägyptische, bereits davor angeschlagene, Wirtschaft dem Totalruin entgegengeführt: Die Devisenreserven sind unterhalb des kritischen Minimums gefallen, der Gouverneur der Zentralbank reichte seine Kündigung ein. Die Arbeitslosigkeit nahm in einem Jahr um 30 %, die Preise um 40 % zu. Der Kurs des ägyptischen Pfundes fiel in einem Jahr um 50 %.Täglich herrschte Stromausfall und Treibstoffmangel, während zur gleichen Zeit Strom und Treibstoff in den Gaza-Streifen weitergeleitet wurden, der von der islamistischen Hamas-Organisation beherrscht wird.

Samstag, 27. Juli 2013

Sohn Jeremy-Pascale



Vorname: Heinrich-Rüdiger
Name: Scheblowski-Schmidt
Spitzname: Pfosten

Geburtsdatum: 19.08.1994
Geburtsort: Wacken (OpenAir Geburt)

Familienstand: rechte Hand
Kinder: keine

Schule: Waldorfschule Karl-Marx-Stadt (Dresden)
Ausbildung: Backwaren-Fachverkäufer (1. Lehrjahr)
Berufsziel: CEO der "W-LAN-KABEL AG"

Hobbies: Zierteller sammeln, Kelly-Family, Linienbusse verpassen, zu spät kommen

Besondere Fähigkeiten: seinen Namen korrekt tanzen

Freitag, 26. Juli 2013

Mama Chaqueline-Mechthild



Steckbrief

Vorname: Chaqueline-Mechthild
Name: Scheblowski-Schmidt, geborene Scheblowski, geschiedene Scheblowski-Neuwiedenrichter (1. Eheschliessung), geschiedene Scheblowski-Fickel (2. Eheschliessung), geschiedene Scheblowski- Clooney (3. Eheschliessung), geschiedene Scheblowski-Chang Hong Kung Fu (4. Eheschliessung)
Spitzname: Uschi

Geburtsdatum: 25.06.1985 (laut ihrer Angabe)
Geburtsort: Krankenhaus

Familienstand: Emanzipiert
Kinder: keine

Ausbildung: Fachverkäuferin für Tupperware & AMC-Kochtöpfe
Beruf: Selbständige Ernährungs- und Lebensberaterin für Linkshänder

Hobbies: SMS-schreiben,Kochlöffel verbiegen, Chatten, Facebook

Besondere Fähigkeiten: keine


Papa Jeremy Pascale



Steckbrief

Vorname: Jeremy-Pascale
Name: Scheblowski-Schmidt
Spitzname: Jeremy-Pascale

Geburtsdatum: 16.01.1969 oder 24.02.1971 (es gab mal Probleme mit der Geburtsurkunde)
Geburtsort: Glauchau/DDR oder Berlin Treptow-Köpenick (je nach Geburtsurkunde)

Familienstand: Montag bis Freitag verheiratet, Samstag bis Sonntag betrunken, 2 mal geschieden
Kinder: 1 missratener Sohn, 1 Dumpfbacke

Ausbildung: Landmaschinenmechaniker und Food-Designer in der Systemgastronomie (Koch) als ABM
Beruf: Inhaber "Brennholzverleih Scheblowski-Schmidt"

Hobbies: Mofas frisieren bei "Pimp my Kreidler e.V.", Freiwillige Feuerwehr Strasslach-Dingharting (Maschinist), Fingernägel zu kurz schneiden, Wecker falsch stellen, im Bad das Licht brennen lassen, Schmetterlinge erschrecken

Besondere Fähigkeiten: Mehrere Probleme gleichzeitig verdrängen, trinkfest, Mofas frisieren,


Donnerstag, 25. Juli 2013

KULTURSCHOCK !!! (Teil 3) Mögen die Spiele beginnen !!

KULTURSCHOCK !!! (Teil 3)
Mögen die Spiele beginnen !!!

Papa Jeremy-Pascale ist sich verdammt sicher, dass er mit „GIANNI“ einen ganzen dicken Freund fürs Leben gefunden hat.
Mama Chaqueline-Mechthild wäre schon froh, wenn sie die Reiseunterlagen finden könnte und Tochter Dumpfbacke sucht gemeinsam mit ihrem Bruder verzweifelt Internetempfang.

Nur der „2nd Manager on Duty dingsbums“ braucht nicht mehr suchen. Der hat schon alle Ausreden parat, die er noch brauchen wird. Das weiss aber Mama-Jeremy-Pascale, die gerade zwischen dem Familienstammbuch und den Impfpässen die Reiseunterlagen hervorzaubert, noch nicht.

Überglücklich fächert und fuchtelt sie damit rum und grinst schon wieder, als hätte sie bei der Tombula eine Thermoskanne gewonnen.
Leicht irritiert bittet sie jetzt doch ihren Göttergatten, dass er sich und seine besoffenen Birkenstock mal Richtung VIP-Lounge bewegen könnte. Die Meldescheine wären zum Ausfüllen.

Nachdem Papa Jeremy-Pascale die Lebensgrosse „Anubisstatue“ mit einem freundlichen „Helau“ begrüsste, den Infoständer von „Michael Schuhmacher´s Taxiservice“ durch eine leichte Koordinationsstörung im Gleichgewichtssinn quer durch die Lobby, direkt in den Blumeneimer schleuderte, wurde ihm klar, er hätte doch 2 Flaschen Fusel kaufen sollen.

Mit einem leicht seuseligen Blick steht er genauso schlau vor den Meldescheinen wie die Dame in pinken Leggings neben ihm.
Alles ausländisch hier. Die Kinder müssen ran. Für was weckt man sie täglich und schickt sie in die Schule. Genau !!! Englisch ist jetzt sehr gefragt.

Sohn Jeremy-Pascale erkennt das sofortige Scheitern seiner Schwester und füllt die „Registraishn forms“ ordungsgemäss und nach bestem Wissen und Gewissen aus.
Papa ist jetzt von Beruf „Professor der Quantenphysik“, Mama ist „Stellvertretende Bundeskanzlerin der DDR“, Schwesterchen ist „Leitende Angestellte im horizontalen Gewerbe“ und er natürlich kurz und bündig: „CEO“.

Die anderen Familienmitglieder fröhnen sich gerade am Welcomedrink. Ausser Papa Jeremy-Pascale. Der hat es gerade noch in die Keramikabteilung geschafft und unterhält sich mit dem „grossen weissen Telefon“. Auf gut deutsch: Er lässt dich den Fusel noch einmal durch den Kopf gehen.

Der „2nd Assi dingsbums“ drückt aus Sicherheitsgründen dem wohl mit den am meisten Gehirnzellen gesegneten Flodder die 2 Zimmerschlüssel in die Hand.

„GIANNI“ wird ihnen die Suiten zeigen und die Koffer auch entsprechend dort hinwuchten.

Da der Fahrstuhl gerade „OUT OF ORDER“ ist, latschen sie gemeinsam im viel zu engen Treppenhaus ohne Geländer in den vierten Stock. Unterwegs treffen sie schon auf 4 weitere Gäste des Hauses, die sich zum Essen aufmachen. Es sind 3 Kakerlaken und ein Gecko.

Papa Jeremy-Pascale regt sich noch immer künstlich über den unfreundlichen Gesellen aus der Rezeption auf, da er nicht zurückgegrüsst hat. Er löchert den guten „GIANNI“ auf dem Weg nach oben schon die ganze Zeit, wie und wo man wieder an Fusel rankommt. Er wäre heute in „Laune“ seiner Leber einen linken Haken zu verpassen.

Der CEO und Tochter Chaquelinde halten beide ihre Handys mit gestreckten Armen in die Luft, in der Hoffnung, dass sie ein W-Lan Netz bekommen. Ob jetzt mit oder ohne Kabel ist egal.
Mama-Jeremy-Pascale geht in Gedanken noch mal genau durch, was sie jeden Tag zu welcher Zeit anziehen wird und ist schon jetzt der Meinung, dass 24 Bikinis, 16 Wickeltücher und die 49 Paar Schuhe nicht ausreichen werden. Vom Haarspray gar nicht zu sprechen.

Während Papa Jeremy-Pascale im 3. Stock noch einmal beherzt in der Kurve mit dem Kopf gegen die Wand klatscht, sperrt „GIANNI“ voller Elan bereits die Zimmer auf.

Bis in den 4. Stock schafft er es gar nicht mehr, da ihm die ganze Gurkentruppe inklusive „GIANNI“ wieder entgegen kommt.
Ohne ein Wort sagen zu können folgt er ihnen und fragt sich innerlich, wer von allen hier eigentlich einen im Tee hat. Vorbei an den Kakerlaken und dem Gecko direkt wieder zurück in die VIP-Internet-Supermarkt-Autowerkstatt mit der Möglichkeit hier auch einzuchecken.

Wild fuchtelt Mama-Jeremy-Pascale wieder mit den Reiseunterlagen rum und stürmt ungebremst auf den „2nd Manager on dingsbums“ zu. Unterwegs kickt sie den wieder aufgestellen Infoständer von „Michael Schuhmacher´s Taxiservice“ zielsicher zurück in den Blumeneimer. Der beneidende Blick aller Zeugen war nicht zu übersehen. Respekt !!!

Der „2nd Manager on dingsbums“ hat sofort einen Gesichtsausdruck der viel Ähnlichkeit mit dem des Geckos in Etage 2 hat und stellt sofort fest, dass er sich alle Fluchtmöglichkeiten verbaut hat.

Jetzt hilft nur eins: Er muss zugeben, dass er auch der deutschen Sprache mächtig ist um ein „Remake“ von „Kettensägenmassacker“ zu vermeiden.

Freundlich lächelt er, begrüsst noch mal alle und will doch sooooooooo gerne wissen, wie er denn helfen kann.

Die Dauerwelle gibt ihm erst einmal den Tarif durch !!!

Whirlpool muss ja nicht sein, die güldenen Wasserhähne kann sie auch noch verschmerzen. Aber pro Zimmer nur EIN kleines BETT !!! DAS GEHT NICHT !!!

Cool und locker holt er die Kopie der Reiseunterlagen raus, zündet sich genüsslich eine Zigarette an und meint ganz entspannt:


„Hier steht: EINZELZIMMER zur DOPPELBELEGUNG. Welcome im „Club ALDI-SÜD“

KULTURSCHOCK !!! (Teil 2)

Cluburlaub im Designerhotel

Der erste Eindruck vom Hotel ist der wichtigste. Den hatten Familie Flodder auf ihrer 3-stündigen Touristen-Verteilaktion vom Flughafen zu ihrer Unterkunft ja schon von allen anderen Bettenburgen - die um Welten schöner waren.

Ihr Glückshotel „CLUB ALDI-SÜD“ liegt zentral versteckt, gut 4 Kilometer vom Strand entfernt, direkt in einer herrlichen Wüstenlandschaft, gespickt mit 1000 und 1 Plastiktüte. (...und hat nichts mit der Discounterkette zu tun, die tatsächlich das gleiche Logo verwendet...)

Papa Jeremy-Pascale hat sich schon im Bus „Urlaubsfein“ umgezogen. Abgeschnittene Jeans, Feinripp-Muscle-Shirt, Tennissocken - und die Birkenstock passen perfekt zur überdimensionalen goldenen Panzerkette. Der Urlaub kann beginnen.

Mama Chaqueline-Mechthild strahlt neben ihrem 4. Ehemann in den pinkfarbenen Leggings, ihren kniehohen Lackstiefeln und dem bauchfreien Top, als würde sie gerade bei „Germanys Next Topmodel“ in den „Recall“ kommen. Die wasserstoffblonde Dauerwelle mit roten Strähnen hat schon im Bus den Halt verloren. Macht aber nix.

Sohn Jeremy-Pascale, versucht noch immer auf seinem iPad die Gewinnspanne als „Geschäftsführer“ im W-Lan-Kabel Shop zu errechnen. Da er schon 8 Stunden ohne Internet ist, wird ihm dieser Wirtschaftszweig noch deutlicher und verdoppelt schon mal vorsichtshalber sein eigenes Gehalt.

Tochter Chaqueline-Mechthild, die übrigens im Partnerlook ihrer Mutter angezogen ist und auch den gleichen Friseur hat versucht ebenfalls schon seit Stunden mit dem Handy online zu gehen um auf Facebook das Bild mit der vollgekotzten „JILSANDER SUN“ Tüte zu posten. Beim ewigen rumtippen sind ihr schon 4 Kunst-Fingernägel abgefallen. Dafür hat sie schon 48 Visitenkarten und weitere drölf Telefonnummern seit der Ankunft am Flughafen bekommen.
Mama schaffte es auf lasche 24 Telefonnummern – sie hat aber schon ein „Date“ mit dem 14-jährigen Busfahrer.

So stehen sie nun da. Direkt vor ihrem Urlaubsdomizil.
Die beiden Neonröhren lassen das Hotel erstrahlen wie den „Burj al Arab“ in Dubai. Nur eben ein bischen kleiner.

Noch keine 3 Minuten aus dem Bus, hat der in „VERSACE“ und „DOLCE & GABBANA“ gekleidete „Edelpage“ das ganze Gepäck der Flodders in die Lobby verschwinden lassen. Mama-Jeremy-Pascale ist ein bischen aufgeregt und kann es noch gar nicht fassen. Die Kofferträger tragen hier NUR Markenklamotten der feinsten Designer. In dem Hotel sind bestimmt alle Zimmer mit Whirlpool und goldenen Wasserhähnen ausgestattet. Vielleicht treffen sie auch noch auf „Promis“.

Beim Betreten der Lobby kommt keiner mehr vom staunen raus. Der „Check-in Bereich“ (der zugleich: Telefonzentrale, Hausmeisteroffice, Küche, Handtuchausgabe, VIP-Lounge, Internetcaffee, Wechselstube, Basar, Tierheim, Autowerkstatt, Apotheke, Handyladen, Supermarkt, Spielhalle und Check-Out Bereich ist) wird von atemberaubenden Plastikblumen geziert, die es seit den 60igern nicht mehr im Handel gibt.

Der hyperaktive „GIANNI VERSACE“ bewacht die Koffer von Familie Jeremy-Pascale und hat 
den „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“ schon angerufen, dass die Neuankömmlinge ihr Suiten beziehen wollen.

Nach gut 30 Minuten kommt der „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“. Er musste noch auf der Hochzeit seines Freundes die 100000 Watt Musikanlage im Wohnzimmer installieren.

Papa Jeremy-Pascale hat präventiv schon einmal die Flasche „Fusel“ ausgetrunken, da sie so viel hunger haben und gleich essen gehen wollen. Komatös erklärt er in perfektem Hochdeutsch GIANNI VERSACE nebenbei den Kolbenhub seines frisierten Mofas und dass er bei der Freiwilligen Feuerwehr Maschinist ist.

Mama Chaqueline-Mechthild hat Tochter Chaqueline-Mechthild die 4 Fingernägel wieder rangetackert und Sohn Jeremy-Pascale grübelt schon über eine Filiale des W-Lan-Kabel Shops in China. Rein rechnerisch sollte eine Weltherrschaft und die Übernahme von Apple in 14 Monaten möglich sein.


Der „2nd Manager on Duty Night and Day Coordinator Head of Lobby Departement and Salesrepresentive“ freut sich schon jetzt auf 8 Wochen „Familie Flodder“.

Mittwoch, 24. Juli 2013

KULTURSCHOCK !!! (Teil 1) „Einmal Falaffel mit alles“

Prolog:
Um irgendwelchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, da einige zum Lachen in den Keller verschwinden und die „Sunny Side of Life“ in ihrem verklemmten Dasein als grenzdebiler Dauernörgler nicht mehr geniessen können: ALLES, was hier geschrieben wird, entspricht Tatsachen (naja... vielleicht ein bischen überspitzt – ok... total überspitzt), die erlebt wurden und erlebt werden. Es geht nicht um Diskriminierung und/oder allem, was damit zu tun hat. Der RESPEKT als Ausländer im Ausland den Inländern gegenüber ist Regel Nr. EINS (als Zahl: 1) !!! Sollten Namen genannt werden, sind diese FREI erfunden. Sollte sich jemand selbst darin erkennen oder sich damit identifiezieren, ist es keine Absicht (oder doch gewollt) und/oder rein zufällig. Alle vorkommenden ausländischen Personen aus der „westlichen“ Fraktion bekommen den Namen „Jeremy-Pascale“ (bei männlichen Vertretern der Gattung Mann) und „Chaqueline-Mechthild“ (bei weiblichen Vertretern der Gattung Frau). Darüber hinaus werden auch Inländer (das sind die Menschen, die hier in Ägypten mit Recht und „mehr oder weniger“ Rechten leben) vorkommen. Diese Menschen werden in diesem Bericht „Einheimischer“ genannt.
Denke mal, damit ist allen Spassbremsen erst einmal der Wind aus den Segeln genenommen und alles geklärt !!!

KAPITEL 1 (eins)
Ankunft am Flughafen

Familie „Jeremy-Pascale“ landet nach 4 Stunden Horrorflug mit „COCONUT-AIRLINES“ aus Europa am Flughafen „HRG“ (für Erdlinge, die nur „tanzen“ und „klatschen“ in der Schule hatten, DAS ist der 3-Letter-Code für Hurghada).
Tja, für 222,00 Euro pro Person (8 Wochen „All Inclusive“ im 2* Hotel inkl. Flug) kann man nicht erwarten, dass die Beinfreiheit der vom A380 in der First Class entspricht.
Eingedeckt mit „JIL SANDER SUN“ aus dem Duty Free (wollte Chaqueline-Mechthild schon immer mal haben) und einer Flasche billigstem „Fusel“ aus dem selbigen Duty Free (hilft ja gegen die Scheisserei hier) stehen sie OHNE Einreiskarte am Flughafen und folgen den restlichen Mitreisenden zur Passkontrolle. Familie „Jeremy-Pascale“ bekommt den ersten Schock !!!
Wildes Hin und Her... Lauter Ausländer hier... (NEIN: es sind Inländer...IHR seid die Ausländer). Dann sprechen die auch noch so komisch. Man versteht ja kein Wort. Der nette unterbezahlte Reiseleiter von „NCBT“ (Never Come Back Travel) bei dem sie gebucht haben, begrüsst sie dann doch noch...

Und Familie „Jeremy-Pascale“ sieht wieder Licht am Ende des Tunnels: WELCH` GLÜCK !!!

Warmherzig (sagen wir: eher schweisstriefend) kommt der „2. Ass. Executive Arsch vom Dienst“ (mit leicht sächsischem Dialekt aus den neuen Bundesländern in seinem Traumberuf) auf Familie „Jeremy-Pascale“ zu. „Welcome to Äääääägypten... Welcome to Africa... haben sie ihre Pässe, die Einreisekarte und die 60 Euro pro person für´s Visum dabei ???“
WIE ??? Afrika ??? Pässe ??? 60 Mark Euro ??? (Papa „Jeremy-Pascale“ hat schon einen Puls von 180...)
Papa „Jeremy“ wollte gar nicht nach Afrika, denn da gibt es ja nur „Maximalpigmentierte“... Pässe sind Fehlanzeige. Und die 100 Mark Euro in den 8 Wochen als „Urlaubsgeld“ reichen gerade mal, um für „Chaquelinde“ noch eine Goldkette zu kaufen, die normalerweise 12548000 Mark Euro in Deutschland kostet (und die ist echt „ECHT“) . 5 Mark Euro sind noch für die Postkarte an Oma „Jeremy-Pascale“ kalkuliert... Der Rest ging schon für das „Parfume“ und den „Sprit“ im Duuuuuuty Free drauf !!!

Nachdem „Papa“ die Lage geklärt hat, Tochter „Chaqueline-Mechthild“ für knapp 785 Kamele (fast) verkauft wurde, Sohn „Jeremy-Pascale“ die Zusage als Geschäftsführer mit 78%iger Beteiligung für einen „W-LAN Kabel - Shop“ hat und „Mama-Jeremy-Pascale“ ihren 12. Heiratsantrag bekommen hat, schafften sie es tatsächlich (gemeinsam) im „2*-AI Hotel“ anzukommen.

Gut, die 3-stündige Reise vom Flughafen zum (eigentlich) „Zielort“ in HRG (wie man es klatscht und tanzt, wissen ja die Einen oder Anderen jetzt) hätte man auch in 10 Minuten schaffen können. Hey... was soll`s... Man hat schon mal einen Eindruck von den anderen Hotels bekommen...

Man macht sich auch keine Gedanken mehr, dass die abgeschlossene Lebensversicherung umsonst war – auch wenn alle, die davon „Profit“ schlagen sollen, neben einem sitzen... (die, die eigentlich für 2126 Kamele schon verkauft werden sollte kotzte doch tatsächlich in die Duty Free Tüte... volle Lotte auf „JIL SANDER“... das Erbe fällt somit eh aus...)

Der 14-jährige Busfahrer (lass ihn 16 sein...) hatte den 54-Sitzer von „Mercedes“ ürigens voll unter Kontrolle (selbst bei 125 km/h durch die Stadt). Das nennt man „deutsche Qualitätsarbeit“.

DAS ist übrigens noch kein KULTURSCHOCK !!! DAS kann passieren, wenn man denkt, man ist „schlauer“ als alle Anderen... Das sind dann die Urlaubs-Kommentare, die man im „Forum“ liest...

Die Steigerung folgt noch !!!

Denn das sind NUR die Erlebnisse von „Familie Jeremy-Pascale“...

Was wirklich abgeht, da ist Chaquelinde und ihre 45879 Kamle noch harmlos dagegen.

Wenn der Vollmond das Fehrsehprogramm stört, da er den Satelliten verdeckt... (bei Halbmond ist das kein Problem...da bekommt man ALLE Programme rein...)
Wenn man mit einem der 2458 Lichtschalter im seinem Wohnzimmer die halbe Nachbarschaft zur verzweiflung bringt, da alle anderen Häuser daran gekoppelt wurden...
Wenn das „Taximeter“ ausserhalb von HRG nicht mehr funktioniert... und wenn man dann doch noch ein „W-Lan-Kabel“ in seinem Gepäck hat, dann weiss man, dass man angekommen ist...

Kinders... DAS LEBEN HIER IST SOOOOOOOOOOOOOOOOOOO GEIL !!!

Wir lieben es... Wir leben es... Wir geniessen es... Wir waren nicht anderes am Anfang wie/als „Jeremy-Pascale & Chaquelinde !!!“

JEDER sammelt seine Erfahrungen hier... WIE ??? Das muss man selber entscheiden. Glaubt man, oder vertraut man ???

Familie „Flodder“ (Jeremy-Pascale, Chaquelinde und ihre lustigen Kinder waren noch nicht einmal im Zimmer... geschweige denn auf der Strasse... Das „Dschungel-Camp“ ist der „Jacobsweg“ im Vergleich....).

Hehe... ich schmeiss mich gerade selber auf den Boden vor lachen... NUR die härtesten der Harten wissen, was ich damit meine... alle, die ratlos dastehen und mich hassen, mich verfluchen, selbst die Freundschaft auf FB kündigen, sollten noch in bischen abwarten... es geht weiter...

WIE kann ich so was nur schreiben ??? Ganz einfach !!!
DAS ist der erste Eindruck von vielen „Touristen“... LEIDER

PS: Hey... mir ging es vor 18 Jahren nicht anders... Da konnte man sich wenigstens noch mit „Kugelschreiber“ am „alten Flughafen“ freikaufen... Wenn man die „Jungs“ hier kennt und weiss wie sie „ticken“, will man NIE wieder zurück in die „normale Welt“ !!! Das Leben ist soooooooooooo GEIL !!!

Und das ist noch immer „NUR“ Teil 1 von „unendlich“ vielen Kapitel... !!!

Mein Ziel ist es, die Angst zu nehmen vor einem Land, dass in den Medien schlecht dargestellt wird. Es ist nicht alles „perfekt“ hier... das stimmt... ist alles perfekt in „Australien“, „Asien“, „Europa“ ??? Sicher nicht... GENIESST DEN URLAUB !!!

PPS: bucht man richtig, dann bekommt man dieses „Horrorszenario“ nicht...

PPPS: Falaffel mit einmal alles sind verdammt lecker...

(sollte jemand einen guten Rechtsverdreher kennen der mich aus der Nummer wieder rausboxt, dann bitte gleich Info an mich...)